Wiedersehen im Kaffeeland Uganda

Uganda 2026: vertraute Gesichter, neue Einblicke und Qualität direkt im Ursprung.

Auch 2026 reisten Lars Brinker und Martin Dickhaus zu unserem langjährigen Ursprungspartner ACPCU nach Uganda. Im Mittelpunkt standen der persönliche Austausch mit den Farmerfamilien, Einblicke in die Verarbeitung und die Qualitätsprüfung unserer ersten vier Containerladungen direkt vor Ort.

Ein Versprechen eingelöst

Seit vielen Jahren beziehen wir Rohkaffee direkt von der Ankole Coffee Producers’ Co-operative Union (ACPCU), einem Kooperativenverband im Südwesten Ugandas, der den Farmern selbst gehört. Unsere jährlichen Besuche bieten Gelegenheit, gemeinsam auf neue Entwicklungen, Prozesse und Kaffeequalitäten zu schauen.

In diesem Jahr lösten wir außerdem ein Versprechen ein: Der Vorsitzende einer Mitgliedskooperative hatte uns eingeladen, seine Kooperative zu besuchen. Gemeinsam lernten wir verschiedene Farmer kennen, besichtigten ihre Anbauflächen und waren auch bei ihm zu Hause zu Gast. Er zeigte uns sein eigenes Feld und erzählte vom Kaffeeanbau als Familienaufgabe. Auch seine erwachsenen Kinder sind im Kaffeegeschäft tätig, einige studieren zugleich. Seine Freude über unseren Besuch und die herzliche Gastfreundschaft bleiben uns besonders in Erinnerung.

Qualität vom Kaffeebaum bis zum Export

Von den Kaffeekirschen am Baum über die Weiterverarbeitung in den Kooperativen bis zur Exportvorbereitung bei ACPCU begleiteten wir den Weg unseres Kaffees. Dafür reisten wir bewusst etwas später als sonst: Wir wollten auch die ersten für uns vorgesehenen Verschiffungen vor Ort prüfen.

Im Lager begutachteten wir die ersten vier Containerladungen und zogen selbst Muster aus allen Säcken. Noch am selben Tag verkosteten wir diese gemeinsam mit Pison im Labor. Weitere Proben nahmen wir für die Analysen in Deutschland mit. Die Ergebnisse bestätigten die hohe Qualität, die wir von unserem Partner kennen – sowohl in der Tasse als auch bei den anschließenden Analysen.

Begegnungen, die bleiben

Jede Reise nach Uganda bringt ein Wiedersehen mit vertrauten Gesichtern und zugleich neue Begegnungen und Geschichten. Aus der langjährigen Zusammenarbeit sind persönliche Beziehungen entstanden, auf deren direkten Austausch wir uns jedes Jahr freuen. Auch unterwegs zu den Farmen gab es viel zu entdecken. Eine Begegnung mit Gorillas machte diese Reise zusätzlich unvergesslich.

Vielen Dank an das Team von ACPCU und die Farmerfamilien für die offenen Gespräche und den herzlichen Empfang. Wir freuen uns auf das nächste Wiedersehen!